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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Berlin-Umfahrt

Eine optimierte Fahrt

... von Paul Klammer

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(Bilder vorhanden!)
Die Berlin-Umfahrt stand in diesem Jahr ganz unter dem inoffiziellen Motto „Optimierung“. Schon am Tag zuvor begannen die Teilnehmer, das Verbesserungspotenzial auszuschöpfen. Mithilfe einer eigens eingerichteten WhatsApp-Gruppe haben Dagmar, Ivy, Henry, André und Paul in weniger als einer Stunde Grillgut, Einweggrill und Kühlbox organisiert und Doppelbeladung vermieden. Das stellte sich am darauffolgenden Morgen als hilfreich heraus. Als wäre es so gedacht gewesen, füllte das Gepäck exakt die Bug- und Heckkompartimente des Niederrheins.
Auf dem ersten Streckenabschnitt auf dem Teltowkanal zeigte sich auch das Wetter optimal zum Rudern – angenehme Wärme, wenig Wolken und eine leichte Brise. Unterdessen trieben Ivy und Henry den Optimierungsgedanken weiter und entwickelten Pläne für ein Startup, das individuell angepasstes Komfort-Ruderzubehör vertreibt.
Als sich während der Pause bei Astoria am Kleinen Wannsee der Himmel zuzog und einige Tropfen fallen ließ, kamen bei einigen Teilnehmern unschöne Erinnerungen an die Fahrt im vorangegangenen Jahr auf, wo ein hereinbrechendes Unwetter und davor flüchtende Motorbootfahrer sie fast versenkt hätten. Insofern waren die Bedingungen nun deutlich verbessert, denn die kurze Husche hatte die meisten Freizeitkapitäne vertrieben. So ging es ohne größere Störungen zum Tagesziel beim Berliner Ruderklub Phönix.
Das Bootshaus liegt in der Einflugschneise von Tegel. Was auf den ersten Blick wie ein Handicap wirkt, erwies sich als interessante Abendunterhaltung. Dank Ivys Fachwissen und dem allwissenden Internet können wir nun verschiedene Fluglinien an der Bodenlackierung und einen Airbus von einer Boeing am Geräusch unterscheiden. Auf den platzsparend und wegeoptimiert in den Umkleiden untergebrachten Betten fanden wir dank Nachtflugverbot erholsamen Schlaf.
Auf der Rückfahrt am Sonntag über den Hohenzollern- und Landwehrkanal musste der Autor dann feststellen, dass sich nicht alles optimieren lässt, unter anderem nicht der eigene Hintern, der auch nach mehrmaligem Rollsitztausch irgendwann keine Lust mehr hatte. Verbesserungspotential konnte die Mannschaft hingegen bei der makroskopischen Wasserqualität des Landwehrkanals und bei der Laune mancher Schleusenwärter ausmachen. Immerhin, die Wettbewerbskonten waren nach der geglückten Heimkehr um 101 Kilometer aufgebessert.

Letzte Aktualisierung / last update: 10.12.2017