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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Wer seine Tür öffnet...

Tag des offenen Denkmals am 10.09.2017

... von Paul Klammer

Wer seine Tür öffnet, muss damit rechnen, dass auch Menschen hindurchgehen – manchmal auch mehr als erwartet. Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals sind gut 200 Gäste durch die Eingangspforte des Bootshauses in der Regattastraße 237 getreten. In einer gemeinsamen Aktion von ARV und Turbine wurden sie durch unser schönes Vereinsheim geführt und haben von Werner Philipp, dem ehemaligen Leiter des Grünauer Wassersportmuseums, Dietrich Pusch und mir die Geschichte des Gebäudes und der hier ansässigen Vereine näher gebracht bekommen.
Die erste Anregung, das Haus unter diesem Gesichtspunkt für Besucher zu öffnen, gab Lampe vor einem guten Jahr, damals leider zu kurzfristig für den jährlich stattfindenden Tag des offenen Denkmals. Im Frühjahr war dann das Haus für das Programm 2017 angemeldet. Auch Dietrich und Werner haben ohne zu zögern ihre Unterstützung zugesagt. Weil es eine Premiere war, ließ sich der Andrang im Vorfeld nicht abschätzen. Ein wenig Werbung per Wochenzeitung, Facebook und Laternenplakat konnte jedenfalls nicht schaden. Auch eine Hinweistafel hatte ich vor der zeitgleich geöffneten Ruine des Gesellschaftshauses noch untergebracht.
Um fünf vor zehn waren dann schon die ersten Schaulustigen auf dem Gelände. Das Interesse ließ dann nicht mehr nach, sodass wir am Vormittag im 30-Minuten-Takt Führungen starteten. Werner und Dietrich kamen zeitweilig kaum nach, die Fragen der Besucher zu beantworten, während ich versuchte, mehrere Dutzend Menschen gleichzeitig durch dafür nicht gemachte Flure zu lotsen.
Dank Margret Pusch, dem Ruderkameraden Gerd Heilmann und seiner Frau Jutta Wettschureck, die aus Interesse mitgekommen waren, sind wir immerhin nicht verhungert. Sie mahnten uns zur Pause, zum Teil mehrfach, und manipulierten die Startzeiten der Führungen zu unseren Gunsten. Gerd holte auch den offenbar zu effektiven Werbeaufsteller früher als geplant vom Gesellschaftshaus wieder ab. Nach insgesamt zehn Führungen waren wir wahrlich erschöpft.
Der positive Effekt eines solchen Tages ist kaum zu bemessen. Für den repräsentativen Zustand des Hauses jedenfalls haben viele Besucher Turbine als tätiger Kraft sowie ARC und ARV als Eigentümer und Unterstützer des Hauses reichlich Anerkennung ausgesprochen. Einige Gäste, die das Gebäude von früher kannten, waren sehr erfreut zu sehen, wie es in den vergangenen zwei Jahrzehnten aufgeblüht ist. Die schönste Überraschung verschaffte uns aber einer dieser Besucher. Er hatte vor Jahrzehnten zwei Originalbeschläge der Hallentore, die damals demontiert worden waren, in Verwahrung genommen. Noch am Nachmittag hat er sie zurückgebracht. Jetzt liegen sie in der Vitrine im ARV-Zimmer.

Letzte Aktualisierung / last update: 05.10.2017