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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Ruderer mit Durchhaltevermögen

Einsatz beim 44. Berlin-Marathon am 24.09.2017

... von Sabine Duhrmann

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(Bilder vorhanden!)
Jedes Jahr helfen Turbine-Ruderer beim Berlin-Marathon. Diesmal erklärten sich Ivy, Ina, Andreas und ich dazu bereit. Wir waren alle zum ersten Mal dabei und freuten uns darauf. Trotz rechtzeitiger Anmeldung bekam jedoch niemand von uns die Akkreditierung per Post zugesendet. Das sollte unsere Eintrittskarte für den Helferbereich sein. Nach einigem Hin und Her erhielten wir die Info, dass wir uns um 7.15 Uhr Yitzhak-Rabin-Straße/Ecke Scheidemannstraße treffen sollten.

Etwas müde, aber zuversichtlich, stiegen wir in Grünau zusammen in die S-Bahn. Um 6.20 Uhr, kurz vor dem Bahnhof Südkreuz, erhielt Ivy die Nachricht, dass wir uns erst um 9 Uhr treffen würden. Toll! Nach einem Kaffee im Morgengrauen wollten wir trotzdem schon zu unserem Treffpunkt fahren. Am Reichstag kamen wir nicht weiter, ein Zaun trennte uns von unserem Ziel. Es regnete die ganze Zeit vor sich hin, doch wir fanden eine schöne Sitzecke draußen unter’m Dach eines Cafés. Hier saßen wir nun und warteten die Zeit ab, bewunderten die Handbiker und staunten über die immer zahlreicher herbeiströmenden Läufer.
Kurz vor 9 Uhr erlebten wir eine sprachlose Ivy. Sie erreichte per Telefon endlich unseren Ansprechpartner. Er wollte uns die Ausweise bringen und fragte, wie er uns erkennen könne. Also stellten wir uns unter eine Berlin-Fahne und wurden gefunden. Nun erreichten wir doch noch unser Zielgebiet, den Helferbereich. Dort warteten wir wieder: um mit stylischen T-Shirts eingekleidet zu werden, einem Einsatzort zugeteilt zu werden, in die Aufgabe eingewiesen zu werden, mein zu großes Shirt umzutauschen, unsere Lunchpakete zu erhalten, evtl. doch noch eine der begehrten Helfer-Jacken zu ergattern (ohne Erfolg)... und natürlich auf die Läufer.
Unsere Aufgaben bestanden darin, eine lange Reihe Biertische aufzustellen, Kisten mit bereits vorbereiteten Verpflegungstüten von der Palette auf die Tische zu verteilen, die Tüten an die erschöpften Läufer zu übergeben und die Tische danach wieder abzubauen. Leider bekamen wir vom Zieleinlauf der Läufer wenig mit. Als die Läufer dann zu unseren Verpflegungstischen strömten, übergaben wir Frauen ihnen die Tüten, während Andreas uns die Tüten immer so bereitstellte, dass wir in kurzer Zeit möglichst viele davon greifen konnten. Wir munterten enttäuschte Abbrecher auf, stärkten erschöpfte und teilweise etwas verwirrt erscheinende Läufer, halfen bei Krämpfen im Fuß, beantworteten Fragen und erlebten so viele dankbare und glückliche Gesichter. Irgendwann ließ auch der Regen nach und wir konnten unsere Regencapes ablegen, die wir uns aus blauer Folie gebastelt hatten.
Gegen 16 Uhr waren alle Tüten verteilt, obwohl noch nicht alle Läufer im Ziel waren. Das war schade. Doch unsere Aufgabe war damit beendet und wir konnten, ebenfalls müde und erschöpft, nach Hause fahren. Während die meisten Helfer an ihren blassorangen Jacken zu erkennen waren, hatten wir unsere schicken neuen T-Shirts witterungsbedingt die meiste Zeit unter’m Zwiebellook verstecken müssen, punkteten jedoch mit viel Fleiß, Durchhaltevermögen, freundlichen Worten und einem Lächeln für alle Läufer.
So haben wir unseren Ruderverein gut vertreten, und hatten viel Spaß dabei.

Letzte Aktualisierung / last update: 10.12.2017