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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Vier Tage – vier Wetter – viermal Kleidung

Osterfahrt in und um Brandenburg an der Havel

... von Ute Baunack

Die viertägige Osterfahrt war in den letzten Jahren zu einer festen Institution geworden. Einige Teilnehmer ruderten an allen 4 Tagen, einige weniger und kamen tageweise dazu oder fuhren eher wieder zu ihren Familien. Dieses Jahr machten wir in Brandenburg Quartier.

Karfreitag - kühl und sonnig

Es ging früh los. Um zum Ruderclub Havel zu gelangen, mussten einige Poller zur Seite geräumt werden und schon gegen 10:00 Uhr ließen wir die Boote zu Wasser. Der Wettergott war freundlich. Leichter Sonnenschein und halbwegs erträgliche Temperaturen ließen Freude auf einen tollen Tag aufkommen. Durch die Stadt und am Dom vorbei, bogen wir in den Silokanal ein und fuhren über den Quenzsee und den Plauer See in Richtung Kirchmöser. Vergeblich steuerten wir die erste Gaststätte an. Geschlossen. Nach weiteren 2 km hatten wir Glück. Im Restaurant Seeblick am Wendsee versprach man uns Einlass. Leider gestaltete sich das Anlegen sehr schwierig, da die äußerst schmalen Stege nicht gut für Ruderboote zugänglich waren. Ilona und Jürgen legten an der gegenüberliegenden Seite der Bucht an, mussten jedoch über einen Zaun klettern. Aber was tut man nicht alles, um den Hunger zu stillen.

Nach dem guten Essen und dem Aufwärmen fuhren wir weiter und suchten längere Zeit einen Stich in den Möserschen See. Irgendwann fand der erfahrene VL diesen doch noch und nach dem Passieren wollten wir gar nicht wissen, ob dieses Unterfangen bei niedrigerem Wasser gelungen wäre, denn niemand wollte bei diesen Temperaturen die Füße baden, um das Boot durchzuziehen. Die Sonne begleitete uns über den Breitlingsee, am Leuchtturm vorbei und in die Brandenburger Niederhavel. Und endlich, am späteren Nachmittag: Eintreffen in der Pension Am Pfaffekai. Der Blick auf den Dom und die Havel direkt vor den Fenstern entschädigte für alles. Leider zog sich der Himmel zu.

Samstag - fieser Niesel

Katerstimmung. Der Himmel weinte nicht, er heulte und brüllte Kälte und Regen auf uns. Die optimistischen Prognosen unseres VL, es hört gegen 10:00 Uhr auf, erwiesen sich leider als falsch. Die Corona streikte und verlangte nach Alternativen.
Wanderrudern: Im strömenden Regen wird gewandert… durch die Stadt Brandenburg.. zum Dom, an der Havel zurück in die Altstadt… die ganze Zeit trafen wir auf Loriot´sche Möpse, die überall in Brandenburg als Bronzefiguren herumstehen… in die Katharinenkirche und dann noch einmal an der Pension vorbei, in den Dom, denn leider machten Kirchen und Denkmäler erst 11:00 Uhr auf. Eine Orgel- und Gesangsprobe war Belohnung. Nachdem wir Matthias wiedergefunden hatten, trafen wir uns alle in unserer großen Ferienwohnung, wo wir mit frisch gekochtem Kaffee und mit gesteigertem Interesse einem Motorboot beim Anlegen am Pfaffekai zusahen und nach einer Stunde geschlossen und beeindruckt dem Erfolg applaudierten.
Danach wurden alle benutzten Boote auf- und die Dubrow abgeladen und wir verabschiedeten uns von unseren Mitstreitern. Abends unternahmen wir ohne die abgefahrene Corona noch einen kurzen Ruderturn.

Ostersonntag - kalt und stürmisch

Katharina reiste an. Wir fuhren über den Beetzsee. Erst entlang der Regattastrecke und nach dem Knick weiter - trotz Wind und Frost und Schneegriesel. Doch kurz vor unserem Ziel Bollmannsruh – Schaumkronen. Wir drehten um und erwärmten uns in der Fischerhütte in Radewege. Über die Regattastrecke ging es zurück und nach 30 km und vielen, vielen ausgeruderten Buchten kamen wir müde, verfroren und froh am Schlafplatz an.

Ostermontag - warm und sonnig

Das Wetter hat sich gewendet. Ein wunderbarer Sonnenaufgang über einer zauberhaften Natur in jeder Hinsicht. Katharina überraschte mit Turbine-Ostereiern.

Die Dubrow trugt uns - über die neu eröffnete Schleuse - um die City von Brandenburg herum, an der Seeseite unserer Unterkunft und am Dom vorbei die Havel hinauf. 15 km weit. Irgendwann drehten wir um und kehrten bei der Sportgemeinschaft Grün-Weiß Groß Kreuz zum sehr guten Mittagessen ein und konnten bei einem Schläfchen viel Sonne tanken. Zurück am Ruderclub halfen uns die starken Arme der Übernachtungsgäste aus Dresden, die Dubrow auf den Anhänger einzufädeln. Abfahrt und Abladen.

Die Fahrt ist zu Ende. Die letzte Osterfahrt über 4 Tage. Es sei denn, im nächsten Jahr finden sich genug verbindliche Interessenten, die den Aufwand lohnen.

Letzte Aktualisierung / last update: 18.04.2018