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Nachfolgend könnt Ihr unsere immer wieder interessanten Berichte aus dem Vereinsleben lesen (diese sind teilweise mit Fotos aus unserer Galerie verknüpft, sofern vorhanden ...). Aufgrund unserer vielen unterschiedlichen Aktivitäten sind die Berichte nach Jahren unterteilt.

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Bootstaufe

Was lange währt, wird endlich gut!

... von Karsten Pudelko(Vorsitzender)

Bestellt im letzten Jahr, war die Hoffnung groß, dass wir unser neues Schmuckstück zur Spreewaldfahrt das erste Mal einsetzen können.
Aber, Glück im Unglück, das Boot war nicht da, aber der Spreewald war auch zugefroren und die diesjährige Spreewaldtour musste ausfallen.
Das nächste Mal hofften wir, dass wir unser neues Boot zum Anrudern taufen und in Betrieb nehmen können, aber auch diese Hoffnung zerschlug sich. Der Bootsbauer konnte keinen Termin nennen, wann er überhaupt mit dem Boot anfängt!
Dann aber plötzlich und unerwartet zum Ende der 15. Woche kam die Meldung, dass unser Boot nun in der Form liegt. Und dann ging es ganz schnell: Plötzlich und unerwartet stand unser neues Boot vor der Tür!
Wie unschwer zu erkennen: Es ist die dicke Schwester vom „Rhein“ und zugleich die große Schwester der „Dubrow“. 10 Meter lang, fast einen Meter breit, drei oder vier Ruderplätze. Und, das wird so manch einen freuen: Nicht so kipplig wie die schlanke Schwester „Rhein“, dafür aber so robust wie die kleine Schwester „Dubrow“.
Worüber wir uns besonders freuen, dass dieses Boot inklusive Zubehör und Extras sowie die dazugehörigen Skulls von einem Mitglied, das ungenannt bleiben möchte, vollständig gespendet worden ist. Somit konnte unser aller Wunsch nach einem wanderfahrttauglichen Dreier mit / Vierer ohne sehr schnell erfüllt werden.
Wie bei Turbine üblich, erhält nun auch dieses Boot den Namen eines Fließgewässers, welchen in diesem Fall der Spender ausgewählt hat. Für mich ist dieser Bootsname eine sehr gute Wahl.
Wer aufmerksam die Aushänge am Schwarzen Brett in den vergangenen Wochen verfolgt hat, hat den Namen vermutlich auch schon gelesen, für alle anderen wird sich das Geheimnis jetzt lüften.
Soviel vorab: Der gewählte Fluss ist für Berlin schon fast ein Wahrzeichen und für Grünauer Ruderer genauso wichtig wie Dahme oder Havel. Er entspringt in der Oberlausitz, bildet auf seinem Weg nach Berlin paradiesische Landschaften und mündet in Spandau bei Berlin nach knapp 400 Kilometern in die Havel.
Eines ist ganz sicher, dieses Boot wird seinen namensgebenden Fluss mehr als oft befahren.
Bevor nun der Akt der Taufe vollzogen wird, muss ich auch gleich die Gunst der Stunde nutzen und den mahnenden Finger erheben: An diesem wie auch an allen unseren Booten können wir nur lange Freude haben, wenn wir sie umsichtig benutzen und entsprechend pflegen! Wenn wir dies beachten, werden nicht nur wir, sondern auch Generationen nach uns viel Freude an diesem Boot haben.
Jetzt aber genug der mahnenden Worte und meinem Gerede, den Teil der Taufzeremonie gebe ich in zum Taufen autorisierte Hände ab. Ich bitte nun Paula, durch Vollzug des Taufaktes für uns das Geheimnis des Bootsnamens zu lüften und das Boot seiner zweckmäßigen Bestimmung zu übergeben.
„Ich taufe dieses Boot hiermit auf den Namen „Spree“ und wünsche dem Boot und seinen Mannschaften allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.
Wir begrüßen unser neues Boot „Spree“ mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra.“

Letzte Aktualisierung / last update: 08.05.2018