Auf ein Wort!

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27.06.2018
Auf ein Wort - 2. Halbjahr 2018
Kinder, wie die Zeit vergeht!

Schon sind wir wieder über die Jahresmitte hinaus. Aber keine Hektik, der ganze Sommer und -so hoffen wir - ein schöner Herbst liegt noch vor uns.

Rund ums Rudern scheint alles in bester Ordnung. Ob Warthefahrt, Finowkanalfahrt oder auch die spontanen Wochenend-Touren. Ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Vielruderer: für jeden wurde und wird auch weiterhin, dank des Engagements einiger, viel geboten.

In den vergangenen Wochen hat wieder unser Ruderkurs stattgefunden. Hier scheint es sich ausgezahlt zu haben, dass im Vorfeld viel Arbeit in die Planung gesteckt wurde. Die überwiegend positive Resonanz zeigt, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben. Das heißt aber auch, in den nächsten Wochen werden in unseren Booten auch unsere neuen Mitglieder sitzen und da ist von uns alten Hasen eben auch etwas Geduld gefordert.

Wer es einmal schon früher ins Bootshaus schafft, dem begegnet eine Schar von Jugendlichen. Auch hier zeigt sich, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Unsere Jugend ist mit viel Spaß und Freude bei der Sache. Und es freut einen besonders, wenn Boote, die unerreichbar eingelagert waren, da keiner sie fahren wollte und konnte, nun wieder in Betrieb genommen wurden. Für viele unserer Jugendlichen führte der Weg sehr schnell aus dem E-Boot über das C-Boot in eines unserer Rennboote. Nun muss nur noch der Geist zum Wettkampf geweckt werden und dann sollte Turbine ein Name werden, der auch regelmäßig bei Wettkämpfen zu sehen ist.

Apropos Boot: Von der Senatsverwaltung ist inzwischen der Bescheid zur Förderung des E- Zweiers eingetroffen. Nun sind wir am Zug. An der Tafel im Eingangsbereich ist der genaue Stand der Bootsfinanzierung abzulesen. Man kann praktisch nicht vorbei gehen, ohne den derzeitigen Spendenstand zu erblicken. Leider ist hier bis zur Bestellung immer noch eine Lücke zu schließen. Jeder sollte hier vielleicht noch einmal in sich gehen und überlegen, ob er nicht auch etwas in ein neues Boot investieren möchte. Ob auf Wanderfahrten, Wochenendausflügen oder auch in der Ausbildung, wie viel Freude neue Boote machen, sieht man ja am besten an der Nutzung dieser.

Allerdings lässt sich hier in letzter Zeit auch so manche Nachlässigkeit erkennen. Unser Bootswart ist stets bemüht, unsere Flotte in einem hervorragenden Zustand zu halten. Dies kann aber nur gelingen, wenn wir alle unsere Boote auch entsprechend behandeln. Es muss nicht sein, dass unsere Kunststoffboote bei Pausen irgendwo angebunden werden und damit ihrem Schicksal überlassen werden. Es verlängert das Leben eines Bootes außerordentlich, wenn man das Boot herausnimmt oder es vor dem Scheuern am Steg schützt. Eine Selbstverständlichkeit sollte es für uns alle sein, dass ein genutztes Boot nach dem Gebrauch wieder blitzeblank und einsatzbereit in die Stellage kommt und sich nicht der nächste Nutzer erst einmal mit einem beschmaddelten Bausatz auseinandersetzen muss. Auch sollte sich jeder fragen, ob das von ihm anvisierte Material das für seinen Zweck richtige ist. Es muss ja nicht unbedingt sein, dass teures Material unnötig verschlissen wird. Erhöhter Verschleiß verursacht Kosten und wenn diese das Budget übersteigen, bleibt leider nur der Weg zu Beitragserhöhungen oder weniger neuen Boote. Ob wir das so wollen?
Dank einer großzügigen Spende hat nun jedes unserer Boote einen Satz Kohlefaser-Skulls. Hier sollte auch darauf geachtet werden, dass der entsprechende Skull-Satz zum Boot gehört, damit sich keiner auf die Suche begeben muss. Und auch hier die Bitte an alle, mit den Skulls pfleglich umzugehen. Ein Paar der neuen Skulls musste schon ausrangiert werden.

Genau wie die Blicke auf die Kilometer- und Wettbewerbsstatistiken gehen, so sollte jeder seine Arbeitsstunden im Auge behalten. Wie schon in der Vergangenheit, zählt, dass auch mehr als die geforderten Stunden erbracht werden können. Unsere viele Arbeit muss nicht auf den Schultern Einzelner ruhen. Inzwischen sind wir mehr als 120 Mitglieder. Da gilt auch die Weisheit: Wenn wir uns gegenseitig entlasten, haben alle mehr Zeit.

Irritation herrschte zwischenzeitlich darüber, dass unsere Internetseite abgeschaltet war. Dies war dem geschuldet, dass unsererseits kurzfristig auf die neue Gesetzeslage reagiert werden musste. Inzwischen sind wir wieder online. Einige Rubriken finden sich nun im internen Bereich, andere mussten aufgrund der Verordnung entfernt werden. Wir werden weiterhin viel Arbeit in unser weltweites Aushängeschild stecken, damit wir uns auch zukünftig als diejenigen darstellen, die wir sind: ein Verein, mit viel Geselligkeit und Freude miteinander und ein Verein, der vor allem rudert und das sehr viel.

Also weiterhin viel Spaß!

Karsten Pudelko