Spreewaldtour

28. Februar bis 1. März 2026
Eine Wanderfahrt zwischen sauren Gurken, Sonne und super Laune
von David Kiss (Gastruderer vom Halleschen Ruder-Club e.V.)
Der Start in ein schönes frühlingshaftes Wochenende erfolgte bei mir am Freitag mit der Bahn nach Lübbenau. Das erste Wochenende ohne Winter, ohne Schnee, mit Sonne und Wärme – welch' Vorfreude!
Die Übernachtung erfolgte in einem einfachen Hotel, dem „Hotel Spreewaldeck“.
Nach einer kurzen Nacht und einem guten Frühstück ging es voller Freude zum Campingplatz Lübbenau.
Hier empfingen mich herzlich 6 Ruderkollegen und Ruderkolleginnen der Turbine aus Grünau: Ute, Susanne, Raymond, Harald, André und Winfried.
Gemeinsam bauten wir die Boote auf und ließen sie in die Spree.
Die Spreewaldfahrt 2026 ging nun los – durch die Schleuse Lübbenau, die Hauptspree entlang bis hin zum Leiper Wehr. Hier war der Steg durch den erhöhten Wasserstand unter Wasser, so dass der Ausstieg zum Schleusen durch das kühle Nass ging.
Weiter ging es mit dem Ruderboot durch die Hauptspree zu Dubkow-Mühle, wo wir auf Decken unsere Mittagsrast bei strahlendem Sonnenschein machten.
Gestärkt von der Rast ging es die Hauptspree entlang knapp 2 km Richtung Südwesten, dort drehten wir um. Es ging von dort aus weiter über die Hauptspree, die Untere Radduscher Kahnfahrt in den Südumfluter Richtung Burg.
An der Schleuse „Gewitterschleuse“ machten wir eine kleine Rast. Hier gab es kein „Gewitter“, aber einen kleinen Andrang an Kanuten (2 Boote), die wir freundlicherweise schleusten.
In der Nachmittagssonne fuhren wir nach der kurzen Auszeit weiter den Südumfluter bis zur Schleuse „Radduscher Buschmühle“. Andrés selbstgebackener Kuchen und Stolle wurden hier verzehrt.
Dadurch wurden die „letzen Kräfte“ mobillsiert, um heimwärts zu rudern, über den Südumfluter, die Schleuse Lübben bis zum Campingplatz.
Hier wurden die Boote festgemacht und das Gepäck in den Fahrzeugen verstaut.
Nun ging es zu Fuß Richtung Lübbenau, zum „Hotel Spree am Hafen“.
Nach der Aufteilung der Zimmer Ute/Winnie, André/David, Harald/Reinhold, Susanne und der darauffolgenden Reinigung unter der Dusche, trafen wir uns zum Abendessen im „Traditionsgasthaus zum Strand der Spree“.
Es gab einheimische Küche, dazu Bier und Likör aus der Region …
Da um 22:00 Uhr die Gaststätte geschlossen wurde, ging es dann zur Nachtruhe über ...
Sonntag:
Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns gemeinsam um 8:00 Uhr zu leckerem Frühstück im „Spree Breakfast, Burger & More“. Hier gab es ein Buffet und es konnte nach Herzenslust geschlemmt werden.
Mit vollen Mägen liefen wir zum Campingplatz, um die Boote für die heutige Ausfahrt fertigzumachen.
Die Fahrt ging mit einem kleinen Umweg los, zu einer Brücke, an der gebaut wurde, hier wendeten wir.
Wir ruderten von dort an, bei leicht kühlen Temperaturen, über das Lehder Fließ Süd, Schleuse Lübbenau, die Hauptspree entlang bis zum Leiper Wehr (Schleusung).
Am Leiper Wehr kam André heute in den Genuss des Schleusen, mit dem kühlen Ausstieg auf dem überfluteten Steg.
Weiter ging es über Leiper Graben Süd, Leiper Graben Mitte bis zur Pohlenzschänke.
Diese engen Kanäle stellten für den Steuermann und seine Rudercrew eine große Herausforderung dar: Hier müssen alle hellwach sein, damit die Uferbegrünung nicht mit den Skulls mitgenommen wird.
Da wir an der Pohlenzschänke nicht anhalten konnten, ruderten wir weiter über den Leiper Graben, die Malxe bis zur Weißen Schleuse. Angekommen machten wir hier unsere Mittagsrast in der Sonne des Spreewaldes auf einer kleinen Wiese. Andrés gekühlter Eierlikör gab es als Belohnung für die Ruderer.
Nach der Pause ging es über die Malxe und den Wehrkanal zum Gasthaus „Wotschofska“. Nichts konnte uns aufhalten, auch nicht ein umgekippter Baum, der im Kanal lag.
Die letzte Rast am Nachmittag gab es bei leckerem Kuchen in der Sonne am Gasthaus „Wotschofska“.
Nach der Stärkung ging es durch den engen Wehrkanal weiter ins Bürgerfließ, durch zwei Schleusen und den Lehder Fließ Süd zurück zum Campingplatz, wo unsere Wanderfahrt endete.
Angekommen am Steg wurden die Boote auseinandergebaut, aufgeladen auf den Anhänger und die Kisten und das Gepäck verstaut.
Von da aus ging es für mich mit der Bahn nach Hause, und für die Kollegen aus Berlin zum Ruderklub nach Grünau.
Diese Seite wurde zuletzt am 09.04.2026 um 17:59 geändert.
